wandeln oder handeln?

für rana
“not only to walk where Jesus walked
but to do what Jesus did“ (peace by piece tours)

bethlehem
tränengasgeschwängert
jerusalem
apartheidsverlängert

landraub erlaubt
steine werfen verboten
menschenrechte verstaubt –
wer zählt die toten?

mörder verschandeln
die heilige stadt
fromme pilger wandeln

mir bleibt kein rat
als zu handeln
an jesu statt.

 

Wegen dieser Zeilen – „landraub erlaubt /steine werfen erlaubt“ bin ich angeblich ein Antisemit, der den Staat Israel hasst.

Der Staat Israel ist für mich eine Realtiät, die ich nicht in Frage stelle.

Das schließt aber Kritik an der gegenwärtigen Politik Israels nicht aus – was unsere Regierung offenbar nicht weiß. Unter „Freunden“ müsste man eigentlich offen reden können und nicht aus Opportunitätsgründen einfach weggucken.  Und nach wie vor bleibt die an unsere jüdischen MitbürgerInnen vom jüdischen Publzisten Rolf Verleger (ehemals Mitglied im Direktoriums des Zentralrats deutscher Juden) gestellte Frage: „Wie geht man als Jude damit um, dass mit der Gründung des Staates Israel der arabischen Bevölkerung schweres Unrecht angetan wurde? Leugnet man es oder stellt man sich dieser Tatsache?“ (in: Israels Irrweg. eine jüdische Sicht;  S.80)

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